Citroen hat den C3 Aircross nachgeschärft – jetzt sieht das kleine SUV wie ein geschrumpfter C5 aus.

Der C3 ist auch in der Aircross-Version ein erfolgreicher Verkaufsschlager. In Europa hat Citroen seit 2017 sage und schreibe 340.000 Exemplare davon verkauft. Die handlichen Abmessungen, der variable Innenraum und ein mit 520 Liter mehr als ordentliches Kofferraumvolumen waren neben der niedlichen Optik wohl die Hauptkaufgründe.

Der neue viel prägnantere Kühlergrill und ein solide wirkender Unterfahrschutz lassen den Citroen C3 Aircross optisch nahe an seinen großen Bruder C5 rücken. Zudem verpassten ihm die Citroen-Designer schöne neue Felgen und frische Farben. In unserem Fall ein gedecktes Grün, welches dem kleinen Franzosen ausgezeichnet steht. Auffällig sind die übers Auto verstreuten farblichen Akzente, wie zum Beispiel am hinteren Seitenfenster, welche dem Citroen C3 Aircross jugendliche Frische und zusätzlichen Pepp verleihen.

Auch im Innenraum wurde Hand angelegt, die Sitze sind dank zusätzlicher Aufpolsterung noch bequemer – Seitenhalt bieten sie aber dennoch noch immer kaum. Auch die Mittelkonsole bietet mehr Funktionalität und Volumen. Sehr empfehlenswert ist das riesige Panorama-Glasschiebedach, welches dem Interieur zusätzliche Luftigkeit verleiht. Der neue Touchscreen hat eine Diagonale von neun Zoll, das dunkel getönte Headup-Display lässt sich prima ablesen. In der induktiven Ladeschale finden selbst riesige Smartphones locker platz. Das Kombiinstrument hinter dem leider nicht beheizbaren Lenkrad arbeitet weiter analog, was im Vergleich zu den digitalen Mäusekinos der Konkurrenz ob seiner guten Ablesbarkeit fast eine Wohltat ist.

Zum komfortablen Interieur passt natürlich auch die ausgesprochen softe Fahrwerksabstimmung – genau so stellt man sich einen Citroen vor. Ab sofort verfügt der C3 Aircross auch über Grip-Control – dieses System unterstützt den Fahrer in verschiedenen Situationen (Normal, Schnee, Schotter,…) mittels Brems- und Motoreingriffen. Das ersetzt zwar keinen echten Allrad, dennoch macht es vor allem Fahrten auf Schneefahrbahnen ein wenig sicherer. Außerdem gibt es jetzt auch eine Bergabfahrhilfe, die auf abschüssigen Rutschpassagen hilft.

Wir fuhren den 1,2-Liter-Benziner mit 131 PS und sechsstufiger Automatik. Der kleine Dreizylinder dreht munter hoch und passt leistungsmäßig ganz gut in das SUV. Seine Aussprache ist systembedingt rau aber nicht unangenehm. Laut wird er allerdings ab Autobahngeschwindigkeit – außerdem kommen dann auch noch kräftige Windgeräusche dazu. Verbrauchstechnisch bewegt sich der kleine Citroen mit einem Testschnitt von 6,9 Litern auf hundert Kilometern im moderaten Bereich.

Der Plan sieht auch beim Citroen C3 Aircross Elektrifizierungsmaßnahmen vor. Bis 2025 will Citroen in allen Baureihen eine elektrifizierte oder elektrische Version anbieten. Der nächste Modellwechsel wird also spannend.


Fazit

“Fahren wie Gott in Frankreich” – dieser Slogan trifft auch beim Citroen C3 Aircross in vielen Bereichen zu. Wer ein SUV sucht, das nicht an jeder Ecke zu sehen ist und gesteigerten Wert auf tollen Komfort und gute Platzverhältnisse legt, der ist mit dem Citroen C3 Aircross PureTech 130 an der richtigen Adresse.

Daten Fakten Citroen C3 AircrossPureTech 130
Motor: 3-Zylinder-Turbo-Benziner
Hubraum: 1199 ccm
Leistung: 131 PS
Drehmoment: 230 Nm bei 1750 U/min
Vmax: 195 km/h
0 auf 100 km/h: 10,3 Sek.
Testverbrauch: 6,9 Liter Super / 100 km
Preis: 21.480 Euro
Testwagenpreis: 31.527 Euro

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