Mustang und Elektromobilität? Kann das gelingen? Es kann!

Das Kunststück, die beiden gegensätzlichen Welten in einem gelungenen Auftritt zu vereinen ist den Ford-Leuten definitiv gelungen. Elemente wie die langgestreckte Motorhaube und das knackige Heck wurden für das Elektro-SUV übernommen, dazwischen erstreckt sich eine Coupé-hafte Silhouette, die ebenso gut zu einem Sportwagen passen würde. Der sehnige Mustang Mach-E wirkt wuchtig und kraftvoll. Was er dann in Fahrt auch tatsächlich ist.

Zur Auswahl stehen Heck- und Allradantrieb sowie zwei Batteriegrößen (68 oder 88 kWh). Das ergeben WLTP-Reichweiten von 440 bis 610 Kilometern. Beim Antrieb schenken sich sowohl der Verbrenner- als auch dessen Elektroversion nichts: Das maximale Drehmoment (430 zu 580 Newtonmeter) greift allerdings beim Mach-E direkt vom Start an in den Vortrieb ein und beschleunigt den Zweitonner in weniger als sieben Sekunden auf 100 km/h.

In Fahrt spielt der Mustang Mach-E alle Stückeln.

In den Einstellungen „aktiv“ und „zahm“ herrscht angenehme Ruhe im Innenraum. Dann übernimmt die klangstarke B & O Audioanlage das akustische Kommando. Erst bei höheren Geschwindigkeiten machen sich Windgeräusche bemerkbar, die werden aber nie lästig. Der Mustang rollt souverän ab und federt auch schlechte Straßen gut weg. Selbst bei unserer Testfahrt über die rustikale Wiener Höhenstraße gab es da keine Beanstandungen.

Switcht man in den “temperamentvoll”-Modus ändert sich das Bild ein wenig. Dann verschärft sich die Gangart und es kommt auch ein wenig Sound auf. Gleichzeitig mutiert der E-Mustang zu einem Auto, welches viel Fahrspaß auch auf kurvigen Landstraßen vermittelt. Da bringt man sogar die einen oder anderen Heckschlenker zusammen. Bei der Höchstgeschwindigkeit wird Ford wieder vernünftig, sie ist bei 180 km/h erreicht.

Wie weit der Mustang Mach-E mit einer Akku-Füllung kommt und wie er sich überhaupt im normalen Alltag schlägt – all das werden wir in einem Intensivtest klären und erörtern. Wir freuen uns definitiv schon darauf!

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