In gut drei Jahren weltweit fast eine Million produzierte Fahrzeuge, in den letzten zwei Jahren meistverkauftes Auto in Europa – und das über alle Segmente hinweg. Der Peugeot 208 hat definitiv am Markt eingeschlagen.

Dasselbe gilt auch für den elektrischen 208, der letztes Jahr in Europa als meistverkauftes Elektrofahrzeug im B-Segment und in Frankreich sogar als meistverkaufter Stromer überhaupt brillierte. Um das Feuer am Lodern zu halten, hat jetzt Peugeot eine Überarbeitung des 208 durchgeführt.

Dazu gehörten die üblichen Retuschen an Frontscheinwerfern und Rückleuchten, wobei die deutlichste davon die drei vertikalen Lichtkrallen im vorderen Stoßfänger sind. Eine ebenfalls neue Lichtsignatur am Heck soll diesem mehr optische Breite verleihen, die charakteristischen roten Krallen sind hier nun horizontal angeordnet. Dazu gesellen sich neue Leichtmetallfelgen ebenso wie zusätzliche Lackierungen in knalligem Agueda Gelb oder sportlichem Selenium Grau, glänzend schwarz lackierte Außenspiegel sowie der Markenschriftzug der jetzt über die gesamte Breite der Kofferraumklappe reicht. Die Abmessungen des Peugeot 208 sind freilich gleich geblieben.

Auch das Interieur wurde aufgefrischt.

Serie in allen Ausstattungen ist nun der 10-Zoll-Touchscreen mit Swipe-Funktion, über den Radio- und Telefonfunktionen (Active) oder eine neue Generation der Infotainmentsysteme gesteuert werden. In den Versionen Allure und GT ist der zentrale Bildschirm mit HD-Technologie ausgestattet, darunter wurden die „Toggle Switches“-Tasten für den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen beibehalten.

Außerdem gibt es jetzt mehr USB-Anschlüsse, ein stärkeres Pad zum induktiven Laden des Smartphones sowie ein umfangreiches Angebot an Assistenzsystemen, unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Stop&Go-Funktion, Notbremse und Kollisonswarner mit Fußgänger-und Radfahrererkennung, sowie ein aktiver Spurhalter mit Lenkeingriff.

Die größten Veränderungen gibt´s bei den Antrieben.

So fährt der E-208 künftig mit der neuen Elektro-Standardkonfiguration von Stellantis, bestehend aus der stärkeren 115 kW (156 PS) E-Maschine und einer 54-kWh-Batterie, die für bis zu 400 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm gut sein soll. Dafür wurde aus dem kleinen „e“ ein großes „E“ in der Bezeichnung. Die Ladeleistung mit maximal 100 kW blieb gleich. Peugeot gibt für die Ladezeit von 20 auf 80 Prozent 35 Minuten an.

Außerdem gibt es zwei neue 48-Volt-Mildhybrid-Varianten, bestehend aus einem Dreizylinder-Benziner mit 100 PS und 136 PS sowie jeweils einer E-Maschine, die mit einem neuen elektrifizierten Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist. Reine Verbrenner sind ebenfalls noch im Angebot, in Form des handgeschalteten 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziners mit 75 PS sowie einer100 PS Version mit Stopp-Start-System und 6-Gang-Automatik. Auf den Diesel wurde komplett verzichtet.

Die Preise stehen noch nicht fest, weil der neue 208 erst im Herbst 2023 auf den Markt kommen soll. Gestrafft wurde auch das Ausstattungsangebot. Künftig wird es nur noch die drei Linien Active, Allure und GT geben.

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