Wenn´s für die Fahrt am zweirädrigen Scooter zu ungemütlich und gefährlich wird, schlägt die Stunde des Peugeot Metropolis.

Gerade bei unwirtlichen Gegebenheiten spielt der dreirädrige Franzosen seine Stärken voll aus. Dann kehren sich systembedingte Nachteile schnell ins Positive:

  • Drei Räder bedeuten mehr Gewicht (280 kg) und geringere Handlichkeit – gleichzeitig bringen sie aber auch mehr Traktion, Stabilität und somit Sicherheit. Nässe, Laub, Rollsplit, querende Straßenbahnschienen oder feuchte Zebrastreifen verlieren ihren Schrecken.
  • Auch nicht zu vernachlässigen: Drei Räder inklusive Scheibenbremsen bremsen auch besser als zwei. Der Metropolis ankert auch zu zweit und vollbeladen ausgesprochen prächtig – das ABS tut sein Übriges dazu.
  • Hohes Gewicht braucht einen starken Motor. Der 35,6 PS starke Einzylinder des Peugeot Metropolis 400i sorgt für ordentlichen Dampf und Durchzug. Trotzdem darf man damit mit B-Schein fahren – auch nett.
  • Der Metropolis ist zwar ein mächtiges Gerät – dennoch ist er schmal genug, um innerstädtisch zu punkten. Anderseits sorgt die breite Front inklusiver der höhenverstellbaren Scheibe für ordentlichen Wind- und Wetterschutz.
  • Der Kofferraum mit Durchreiche in das große Fach unterm Sitz ist Gold wert. Entriegelt auf Knopfdruck und fasst alleine hinten einen Helm und noch viel mehr.

Fazit

Der Peugeot Metropolis ist nicht bloß ein Motorroller – der Dreiradler kann getrost als Autoersatz herhalten – frei nach dem Motto „Es lebe der Individualverkehr“. Ab 10.429 Euro erhältlich.

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