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Firstclass-Transfer für Bello & Co

Seit einiger Zeit bietet Peugeot die PKW-Variante des Rifter nur mehr als vollelektrisch betriebene Variante an. Wer einen Diesel unter Haube möchte, dem kann aber geholfen werden.

Der Peugeot Rifter zählt ja zu den talentierteren Hochdachkombis am Markt. Nur hat halt Peugeot vor kurzem einen Strich gemacht und sämtliche Verbrenner aus dem Antriebsangebot der PKW-Version verbannt – teilweise sehr zum Leidwesen reiselustiger Familien.

Für derart Bedürftige, bietet Peugeot in Österreich die Fiskal-LKW Version des Rifter an. Diese hat entscheidende Merkmale:

  • Der Preis.
    Beim Fiskal-LKW entfällt die NoVA – außerdem besteht für Unternehmer die Möglichkeit der Vorsteuerabzugs. Preislich startet der Rifter Van somit ab EUR 32.380,- (BlueHDI 100 6-Gang-Manuell Allure) und endet beim BlueHDI 130 EAT8 GT um EUR 40.830.
  • Man fährt Diesel.
    Wahlweise 100 oder 130 PS – auch eine Automatik-Option ist erhältlich. Wir hatten die 130-PS-HDI Variante mit Sechsgang-Handschaltung im Fuhrpark – kurzes Resümee: In diesem Fahrzeugbereich braucht eigentlich kein Mensch mehr Leistung – wir wagen sogar zu behaupten, dass auch die 100-PS-Version für den Großteil der Benutzer völlig ausreicht. Ist ja kein Sportwagen.
  • Die Platzverhältnisse.
    Einziger Wehrmutstropfen ist das fix eingebaute Trenngitter hinter den umlegbaren Rücksitzen. Wer oft lange Gegenstände herumchauffiert, wird wohl nicht glücklich werden – Hundebesitzer freuen sich dagegen über die stabile Abtrennung und ersparen sich die üblichen Transportkäfige im Kofferraum. Und nein, es gibt ihn nicht in der Lang-Version.
  • PKW-ähnliche Fahreigenschaften.
    Auch der Rifter Van fährt sich komfortabel und handsome. Zudem geizt er, wie auch sein PKW-Kollege beim Verbrauch (Testschnitt rund 6 Liter Diesel / 100 km).

Rein optisch unterscheidet sich der Rifter Van kaum von der PKW-Variante. Einzig die kleine Plakette am vorderen rechten Kotflügel mit den Fahrzeugdaten und das oben erwähnte Trenngitter im Innenraum, machen den Unterschied. Man muss also keine Angst haben, mit einer Art LKW durch die Gegend zu gondeln. Und Bello hinten in seinem Firstclass-Abteil ist sowieso glücklich.

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