Vor 60 Jahren kam der Porsche 911 auf den Markt. Porsche nimmt dies zum Anlass um mit einem auf 1963 Exemplare limitierten Editionsmodell ordentlich zu feiern.

Dabei trumpft Porsche mit einem wahren Gustostückerl auf. Der 911 S/T ist nicht nur mit dem 525 PS starken-Motor des GT3 RS bestückt, er bringt seine Kraft auch noch per kurz übersetztem Handschaltgetriebe und Leichtbaukupplung auf die Straße. Außerdem ist der Porsche 911 S/T für ein Auto dieses Kalibers federleicht. Er wiegt mit fahrfertig 1380 Kilogramm so wenig, wie kein anderes Modell der Typenreihe 992.

Die Namensgebung des S/T nimmt Bezug auf die allererste Neunelfer-Generation.

Ab 1969 bot Porsche nämlich den 911 S mit einer speziellen Wettbewerbsausführung an. Intern hießen diese Fahrzeuge 911 ST. Modifikationen an Fahrwerk, Rädern, Motor und Karosserie verbesserten die Fahrdynamik maßgeblich. Auf augenfälliges Geflügel wurde allerdings verzichtet. Der S/T der Neuzeit kombiniert Elemente des 911 GT3 RS mit der Karosserie des 911 GT3 mit Touring-Paket. Weiters kommen speziell entwickelte Leichtbauteile beim Dach, den Türen sowie den vorderen Kotflügel zum Einsatz.

Ein Überrollkäfig, der Hinterachsstabilisator und diverse Versteifungsteile an der Hinterachse unterstreichen die Ernsthaftigkeit des 911 S/T. Serienmäßig kommen außerdem Magnesium-Felgen mit Zentralverschluss, die bekannt bissfeste Keramikbremsanlage, eine leichte Lithiumionen-Starterbatterie sowie Leichtbauglas zum Einsatz. Weggelassen wurde übermäßige Dämmung sowie eine Hinterachslenkung. Auch diese Maßnahmen senken das Gewicht der Sonderedition.

Dies alles kann sich sehen, fühlen und vor allem auch hören lassen: Der Porsche 911 S/T fliegt in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h.

Auf Wunsch lässt sich der Porsche 911 S/T mit dem Heritage-Design-Paket ausstatten, es beinhaltet die neue Außenfarbe Shorebluemetallic sowie die Felgenfarbe Ceramica. Auf den Türen lassen sich frei wählbare Startnummer von 0 bis 99 anbringen. Das Porsche-Wappen im klassischen Design des Ur-Elfers an der Front, den Radnabenabdeckungen, am Lenkrad, den Kopfstützen sowie am Zündschlüssel sind weitere Merkmale. Der Porsche-Schriftzug und die Modellbezeichnung „911 S/T“ am Fahrzeugheck sind in Gold ausgeführt. Wer sein Handgelenk auftunen möchte, der kann außerdem zum exklusiven Chronograph 1 – 911 S/T um wohlfeile 11.950 Euro greifen.

Der Porsche 911 S/T kostet ab 410.073 Euro Euro. Das Heritage-Paket steht ab 24.364 Euro in der Liste. Wir vermuten, dass auch diese deftige Preisgestaltung kein Hindernis darstellen und das Modell in Windeseile vergriffen sein wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

Hallo Dienstmann!

Angesichts des guten Preis-Leistungs-Verhältnis und der gebotenen Qualitäten des BYD Dolphin wundert uns die Entscheidung der österreichischen Beschaffungsagentur nicht.

TOYOTA ABSATZ UND PRODUKTION IM JAHR 2021 GESTIEGEN

Knapp 10,5 Millionen Fahrzeuge weltweit verkauft Absatzsteigerung von 10,1 ProzentDeutliche Zuwächse in…

Alpine A110 GT – Das Leben ist eine Kurve.

Mehr als bloß ein Spielzeug ist die Alpine A110 GT – der Sportwagen bietet eine erstaunliche Bandbreite von Alltag bis Hochleistungssport.

Nachwuchs für den DS 9

DS setzt die konstequente Elektrifizierungsstrategie fort. Neuestes Ergebnis: Der DS 9 E-Tense 250