Mehr Konnektivität und Komfort sowie eine weitgehend unveränderte Linienführung bietet das neue Modelljahr beim Subaru Outback.

Der Subaru Outback ist nach wie vor ein mächtiger Kombi altehrwürdiger Fasson, der über die Jahre wie guter Wein gereift ist. Die große Bodenfreiheit, robuste Beplankung rundum und neu designten 18-Zoll-Räder zeigen auf Anhieb, dass auch dieser Subaru sehr wohl auch das Gelände nicht scheut. Wäre ja sonst kein Subaru. Dabei hilft vor allem das Allrad-Assistenzsystem X-Mode, welches genauso wie die modifizierte Bergabfahrhilfe automatisch aktiviert wird, sobald der abgedeckte Geschwindigkeitsbereich erreicht wird. Wiederholtes Ein- und Ausschalten bei häufigem Tempowechsel entfällt also.

Subaru setzt nach wie vor auf die Kombi aus Boxermotor, stufenlosem CVT-Getriebe und eben dem permanentem Allradantrieb. Aus 2,5 Litern Hubraum schöpft der Vierzylinder-Benziner 169 PS, sein maximales Drehmoment liegt bei 252 Newtonmeter. Freilich darf man sich da keine dynamischen Höhenflüge erwarten. Generell gilt es, den Crossover eher im entspannten Fahrbetrieb zu halten – dort fühlt man sich auch perfekt aufgehoben – die Drehzahl bleibt weitgehend im Keller, das Getriebe im Ruhezustand und auch der Verbrauch annehmbar – unser Testschnitt lag bei rund 8,9 Liter Super auf hundert Kilometer.

Generell ist der Outback – wie sämtliche Modelle der Marke – ein perfekt auf Sicherheit optimiertes Fahrzeug, welches eine unverändert umfangreiche Ausstattung beinhaltet. An Bord des Geländekombis finden sich serienmäßig unter anderem Notbremssysteme, ein aktiver Spurhalteassistent mit Gefahren- und Fahrbahnrand-Erkennung, eine Verkehrszeichen-Erkennung sowie die radargestützten Spurwechsel-, Totwinkel- und Querverkehrsassistenten. Das Fahrer-Erkennungssystem warnt bei Ablenkung und Müdigkeit.

Beim Infotainment hat Subaru ebenfalls ordentlich nachgelegt. So lässt sich das Smartphone nun kabellos per Android Auto und Apple CarPlay ins Fahrzeug einbinden. Musik-Streaming sowie diverse Apps werden dadurch drahtlos auf dem zentralen 11,6-Zoll-Touchscreen dargestellt, der sich nun auch über einen PIN-Code sperren lässt. Das Infotainment-Design wurde dabei nicht geändert – wie bei Subaru üblich blickt man auf einen kunterbunte Oberfläche, die im Idealfall am Stand ordentlich erkundet werden sollte – dann prägt man sich die Menüführung zu den für sich relevantesten Funktionen ein beziehungsweise man konfiguriert sich das Auto perfekt zurecht.

Auch interessant: Die Navigation wird durch das sogenannte „what3words“-Service erweitert. Diese Funktion erleichtert die weltweite Suche nach einem Ort, da jedem drei mal drei Meter großen Platz drei individuelle Wörter zugeordnet werden. Im Vergleich zu konventionellen Navigationsdaten verbessert das die Genauigkeit. Funktioniert super, das Ganze.

Modell-Verfeinerungen gehen bei Subaru meistens eher unauffällig über die Bühne. Die Linienführung blieb auch im Falle der neuen Generation des Subaru Outback weitgehend unangetastet. Seine Fans wird´s freuen und wir gehören da definitiv dazu.

Daten Fakten Subaru Outback 2,5i
Antrieb: 4-Zylinder Boxer Benziner
Hubraum: 2498 ccm,
Leistung: 169 PS
Drehmoment: 252 Nm bei 3800 U/min
Vmax: 193 km/h
0 – 100 km/h: 10,2 Sek.
Testverbrauch: 8,9 Liter
Preis: ab € 50.490,-

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