Warum selbst erfinden, wenn es tolle Hybrid-Technik auch zu kaufen gibt? Denkt sich Suzuki und wirft nach dem Across das nächste Modell auf Toyota-Basis auf den Markt.

Im Suzuki Swace – mit geänderter Frontpartie und gewohnter Effizienzsteigerung, dank Hybridtechnologie – steckt der Toyota Corolla Sport Touring und somit finden sich ausreichende 122 PS und alle technischen Raffinessen wieder, die wir auch bereits im letzten Bericht über den Toyota vorgefunden haben.

Ein Blickfang ist er allemal, vor allem die spitz und schnittig zulaufende Front im Hai-Style verleiht dem Swace zumindest optische Schneidigkeit. Den Suzuki Swace sieht man noch nicht allzu oft in unseren Gefilden und die feine Lackierung in softem Braun-Metallic lässt unseren Testwagen zum automobilen Blickfang werden.

Suzuki Swace Hardfacts:

Mit seinen 4,65 Metern bietet der Suzuki Swace – es gibt ihn ausschließlich als Kombi – jede Menge Platz, genauer gesagt ein Kofferaumvolumen von fast 600 Litern – mit umgeklappter Sitzreihe (ja, das geht komplett flach!) ergeben sich dann üppige 1606 Liter.

Die Ausstattung ist ebenfalls üppig, dazu gehören unter anderem lichtstarke LED Strahler inklusive perfekt funktionierendem Fernlichtsassistent. Für warme Hände und das ebensolche Popscherl sorgen die Lenkradheizung sowie die elektrisch beheizbaren Vordersitze. Eine Zwei-Zonen Klima-Automatik ergänzt das Wohlfühlambiente im Suzuki Swace. Weitere Highlights ist das umfangreiche Fahrerassistenzpaket mit Verkehrszeichenerkennung, Spurhalter mit Lenkeingriff, Parkassistent und das Pre-Collision-System mit Radfahrer- sowie Fußgängererkennung.

Einzig den Touchscreen hätten wir gerne etwas moderner: Kein Apple Car-Play oder Android, lediglich Bluetooth und USB-Ports als Schnittstellen erscheinen 2021 schon etwas angestaubt. Das fehlende Navi in unserem Testwagen, muss via Handy eingespielt werden – kein Fehler, wenn man sich die teilweise veralteten fixen Navigationsgeräte in diversen anderen Autos ansieht – am Smartphone ist es so gut wie immer up to date.

Wie fährt sich der Suzuki Swace?

Wie ein Toyota Corolla… no na! Was auch kein Fehler ist. Auch der Swace ist ein braver Pragmatiker vor dem Herrn. Der Hybrid-Antrieb funktioniert schlicht perfekt. Dementsprechend niedrig gestaltet sich der Benzin-Verbrauch. Wir kamen mit rund 4,5 Litern Super pro hundert Kilometer über die Runden – und da spielt es systembedingt keine Rolle, wo man fährt – egal ob im Stadtgewurl (da geht´s halt oftmals rein elektrisch dahin) oder auf der Autobahn. Der entspannte Charakter verführt gleich gar nicht zu verbrauchsintensivem Fahrstil – in der Ruhe liegt die Kraft – und die Effizienz.

Ein wichtiger Bestandteil des Hybridsystems ist das stufenlose Automatikgetriebe, welches vor allem bei moderater Fortbewegung perfekt funktioniert. Übereiltes Runterschalten bei kleineren Gasbefehlen bleibt hier aus. Stattdessen bemüht sich das Getriebe, die Drehzahl möglichst tief und das Drehmoment konstant zu halten. 

Auch das Fahrwerk liegt auf der moderaten Seite. Nicht zu weich – nicht zu hart und verträgt auch höhere Zuladung. Zusammen mit der verbindlichen Lenkung und den standfesten Bremsen entsteht großes Vertrauen in den Suzuki Swace – und das dürfte man angesichts der bewährten Technik und der von Suzuki gewohnt guten Verarbeitungsqualität auch über einen längeren Zeitraum nicht verlieren.

Der Preis ist “HAISS”:

Suzuki bietet den Swace ausschließlich in der Top-Ausstattung – lediglich die Farbe muss man noch aussuchen – für 26.690 Euro (inkl. Holiday-Bonus) an.

Fakten Daten Suzuki Swace
Motor: 4-Zylinder Benziner / Hybrid
Leistung: 122 PS
Testverbrauch: 4,5 Liter / 100 km
Preis: ab EUR 26.690,-

weitere Hybrid Tests auf ELDA findet ihr hier: https://eslebedasauto.at/category/hybrid/

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