Tolle Optik, umweltverträgliche Power und ein interessanter Preis machen den Peugeot 208 Hybrid 136 E-DCS6 zum idealen Auto für die Jugend von heute.

Eigentlich wäre das Facelift noch gar nicht notwendig gewesen. Der Peugeot 208 wirkt seit seinem Erscheinen unverändert frisch. Dennoch haben sich die Franzosen zu einem sachten aber dennoch wirkungsvollen Update entschieden.

Kleine Eingriffe – große optische Wirkung

In erster Linie betreffen die Änderungen die Beleuchtungseinheiten vorne und hinten. Während der “alte” Löwe noch einen “LED-Reißzahn” als Tagfahrlicht rechts und links hatte, besitzt die aktuelle Generation derer drei. Mit dem simplen Effekt, dass das Auto um den entscheidenden Tick breiter und bulliger wirkt. Dasselbe Spiel bei den Heckleuchten, die LEDs liegen jetzt waagrecht – auch das verleiht dem Heck zusätzliche optische Breite.

Neue Felgen und Farben tragen das ihrige dazu bei, dass der neue Peugeot 208 jetzt um einiges frischer dasteht. Innen wurde ebenfalls Hand angelegt – vor allem die nun superscharfe Darstellung der Rückfahrkamera und ein neues Infotainmentsystem fallen da auf den ersten Blick auf.

Die wahrscheinlich interessanteste Neuerung steckt unterm Blech. Die Antriebseinheit besteht nun aus einem 136 PS starken Turbo-Motor mit Mildhybrid-Unterstützung, der an ein famos schaltendes Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe geflanscht ist. Wer jetzt denkt, vom Mildhybrid merkt man sowieso nichts, der ist noch nie mit dem 208 Hybrid gefahren. Die Antriebseinheit werkt nämlich überaus prägnant – man wundert sich immer wieder, wie oft man rein elektrisch unterwegs ist. Dies geschieht zwar nahezu unmerklich – Peugeot hat aber ein cooles Feature integriert, welches einem immer wieder drastisch vor Augen führt, wenn man gerade wieder Benzin verbrennt oder elektrisch dahin spurt: Die farblich wechselnde Tachoanzeige.

Fahrt man elektrisch, leuchtet die Digitalanzeige des Tachos blau – im Verbrenner-Betrieb weiß.

Dies sorgt unterbewusst dazu, dass man sich selbst am Riemen reißt und danach strebt, so oft wie möglich im blauen Bereich zu fahren. Und das gelingt öfters als man vermutet. Dabei läuft das Ganze weitgehend unmerklich ab – auch der Benziner tönt eher dezent. Auch im 208 Hybrid kann man zwischen verschiedenen Fahrmodi auswählen – zum jugendlichen Charakter des Fahrzeugs passt klarerweise SPORT am besten – dann erntet man feinen Vortrieb und natürlich großteils weiße Tachoanzeigen.

Dank der direkten Lenkauslegung, der sportiven Fahrwerksauslegung und des kleinen Lenkrads fühlt man sich im kurvigen Geläuf ausgesprochen wohl. Der mit 1303 kg noch relativ leichte Hatchback lässt sich richtig lustig durch die Gegend scheuchen. Unser Testschnitt von rund 6,4 Litern Super hat uns da eigentlich gar nicht geschreckt.

Unterm Strich

Natürlich ist so ein Peugeot E-208 ein tolles Elektroauto, hat ordentlich Biss, läuft souverän und mittlerweile auch mit ordentlich Reichweite. Dennoch darf man den 208 Hybrid ob seiner Wichtigkeit nicht unterschätzen. Das Auto ist ebenfalls gut motorisiert, bleibt aber dennoch im Rahmen, hat weniger Gewicht und eine echt tolle Elektro-Charakteristik, die nicht nur Spaß macht, sondern auch zum Sparsam-Fahren animiert. Und auch der Preis passt eher ins jugendliche Schema: ab EUR 29.820,- steht der kleine Löwe in der flotten GT Ausführung beim Händler.

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